In Gemeinschaft Wachsen

Ideen, Gedanken und Beobachtungen als Anregung zum offenen Dialog

Hilfe, ich brauch Vertrauen oder ich hab Angst

 

Gestern war ich auf dem Rodelhang, es sind Ferien und ich war da allein….

Wo sind die Kinder?

Ich frag mich, wie wir Mutter Erde retten wollen, wenn wir und die nächste Generation in einer irrealen Welt leben,  in der man Schweine spornen (sie entstehen sozusagen aus einer Maschine aus dem Nichts) kann und sie werden dann sofort in Schnitzel umgewandelt …Das war ein Beispiel aus dem Minecraftspiel.

Ich glaube fest daran, dass nur erdverbundene Menschen, mit einem wachen achtsamen Bewusstsein so leben, dass nicht alles den Bach runter geht.

Und ich merke, ich komm selbst bei meinen Kindern nicht dagegen an. Es ist anstrengend gegen ein Medium anzukämpfen, dass so eine große Macht in sich bringt und die Kids und wohl auch so manche Erwachsene einfach einsaugt.

Mit rodeln sind sie nicht mehr hinterm Ofen hervorzulocken, da müssen wir schon ganz schön was auffahren.

Ich hab einen Therapeuten, der versucht mich von der Seite, die alles negativ sieht, Angst hat, sich sorgt auf die andere Seite zu ziehen. Er versucht mir neue Wege zu zeigen, anders als die, die ich seit meiner Kindheit kenne. Ich merke, wie schwer mir das fällt und wie viel Kraft und Anstrengung es mich kostet mich auf positive und schöne Dinge zu konzentrieren.

Also ich versuch´s mal.

Mutter Erde ist stark. In Kroatien hab ich noch Fische beim Tauchen im Meer gesehen. Hier gibt es noch saubere Quellen. Ich kenne viele Menschen, die bewusst leben und denen Mutter Erde nicht egal ist. Wir wohnen in einem Ökohaus mit einem wunderschönen Garten und wir machen uns Gedanken, was der Sinn dieses Lebens ist. Unsere Kinder sind in einem Feld von Liebe aufgewachsen und ich hoffe, sie erinnern sich irgendwann daran. Computerspiele und Handys sind erstmal nicht grundsätzlich schlecht, ich kann nicht wissen, ob es ihnen schadet oder sie deshalb nicht mit Mutter Erde verbunden sind. Ich hoffe, es gibt einen größeren Sinn für das alles.

Das war doch schon ganzschön positiv, oder?

Es erhellt mich aber nicht, die Angst ist da und so bleibt mir nur eins, sie anzunehmen, zu umarmen und ihr zu sagen, dass sie ihre Berechtigung hat. Nur ganz so riesig muss sie sich nicht immer aufplustern, ich möchte selbst die Oberhand behalten, denn ich bin jetzt erwachsen und passe gut auf mich auf.

Also lasst uns dieses Medium bewusst nutzen und ein gutes Vorbild sein. Und rodeln macht so viel Spaß, ich werde nie darauf verzichten und jeden Krümel Schnee nutzen.

Schöne Zeit euch allen!

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